© Alex Kaiser, Bregenzerwald Tourismus

Ein Beruf aus Liebe zum Gast

Kernziel 3: Bildungsangebote ausbauen und Berufe attraktivieren

Herausforderungen fürs Gewinnen & Binden von Mitarbeitenden

  • Der Arbeits- und Fachkräftemangel im Tourismus hat sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie – unter anderem durch Abwanderungen in andere Branchen – verschärft

  • Der Mangel an Fach- und Arbeitskräften wird zusehends zur Herausforderung, wenn sich Betriebe im Qualitätstourismus positionieren möchten

  • „Arbeiten im Tourismus“ steht bei der Gewinnung und Bindung von Fach- und Arbeitskräften sowie Auszubildenden im verstärkten Wettbewerb mit anderen Branchen

DAS WOLLEN WIR

Wir wollen die besten Köpfe anziehen und halten

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© Oliver Farys, Kleinwalsertal Tourismus
Leitprojekt 2:

Mehr Chancen für alle durch ein integratives Bildungssystem

Vorarlbergs Tourismus braucht ein integratives Bildungssystem für Aus- und Weiterbildung sowie individuelle Entwicklungsmöglichkeit. Das heißt, dass mit bestehenden Bildungseinrichtungen das ideale Angebot für alle relevanten touristischen Berufs- und Karrierewege für jede Phase oder jeden Bedarf geschaffen werden soll.  

Gutes Beispiel: 

Walser Genusshandwerker vermitteln die Liebe zum Beruf 

Im Kleinwalsertal engagieren sich Kleinwalsertaler Genusswirt:innen und Köch:innen in der Nachwuchsarbeit. Über das Projekt „Walser Genusshandwerker“ zeigen sie Mädchen und Burschen die vielfältigen Möglichkeiten und Entwicklungschancen in den Berufsfeldern Küche, Service und Rezeption auf.

Mehr dazu unter:
www.hoheneck.at/wirtshaus-hoheneck 

Gutes Beispiel:

Triale Ausbildung – Gastgeberschule für Tourismusberufe

Die Tourismusschule GASCHT mit Standorten in Hohenems, Bezau und Bludenz bildet dringend benötigte heimische Fachkräfte aus. Ermöglicht haben diese Ausbildungsmöglichkeit die Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie mit Unterstützung des Landes Vorarlbergs.

Mehr dazu unter:
www.gascht.at

Gutes Beispiel: 

Wertschätzung im Team durch eine Cool-Card stärken

Lob motiviert. Mit einer Cool-Card können Mitarbeitende ihre Wertschätzung untereinander weitergeben. So werden Spitzenleistungen belohnt. 

Mehr dazu unter:
www.mohren.at 

DAS TUN WIR

Mit Bildung zur Berufung

Wir entwickeln die touristischen Aus- und Weiterbildungsangebote zielgruppen-, bedarfs- und karriereorientiert weiter.

  • Triale Ausbildung in Bezug auf Karrierewege erweitern
  • Tourismusschulen aufrüsten und Synergien nutzen
  • Praxisbezug der Aus-/Weiterbildungen erhöhen 
  • Erweiterte Zielgruppen, z. B. Quer-/Wiedereinsteiger:innen
  • Programm für Führungskräfte und Unternehmer:innen
  • Touristisches Fortbildungsprogramm mit WIFI, BFI, VHS
  • Kooperationen zur Berufsorientierung mit BIFO und AMS

Gastgeben aus Leidenschaft

Wir positionieren „Arbeiten im Vorarlberger Tourismus“ unter Fachkräften, Auszubildenden und potenziellen Mitarbeiter:innen als attraktiv, zukunftsorientiert und sicher.

  • Auszeichnung von exzellenten Betrieben, z. B. Great Place to Work,…
  • Unterstützung von Initiativen zur überbetrieblichen Rekrutierung
  • Mitarbeiter:innen-Programm „StarCard“nweiterentwickeln und regionalisieren
  • Auflegen eines Wieder-/Quereinsteiger:innen-Programms
  • Anerkennung von Abschlüssen, Wettbewerben und hervorragenden Leistungen
  • Image-Kampagnen zu Lehre, Ausbildungen und Jobs weiterführen
DAS BEWIRKEN WIR

Schaffung von Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ökologie auf allen Ebenen des Tourismussystems (ökologisch nachhaltig).

  • Anzahl Aus-/Weiterbildungsangebote zu „Nachhaltigkeit“
entwicklungsziele 3 - Kernziel 3
Nachhaltige Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG)

Steigerung der Unternehmer:innen- und Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit sowie -Bindung und des Images von „Arbeiten im Tourismus“ (soziokulturell nachhaltig).

  • Anteil Absolvent:innen, die in der Branche bleiben 
  • Bildungsangebote für Lehrlinge und Mitarbeiter:innen
  • Weiterbildungen, insbesondere für Wieder-/Quereinsteiger:innen 
  • Umfragen Unternehmer:innen- und Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit 
  • StarCard-Mitgliedschaften
  • Auszeichnungen vorbildhafte Arbeitgeber:innen

Weitere Kernziele

4

Regionalität stärken und Kulinarik-Marke etablieren

5

Klimafreundliche und nachhaltige Entwicklung intensivieren

6

Sanfte Mobilität zur An- und Abreise sowie vor Ort stärken

Lebensart

Indem wir unsere natürlichen Gegebenheiten vor Ort weiterhin als touristisches Fundament verstehen.


Die meisten Imagezuschreibungen sowie Hauptentscheidungsgründe für einen Urlaub oder Besuch in Vorarlberg haben mit der schönen und authentischen Vorarlberger Natur und Landschaft zu tun.

Was haben unsere Gäste davon?

  • Diese Gegebenheiten vor Ort ermöglichen eine reiche Vielfalt an Aktivitäten in den Bergen, Tälern und Seen, wobei Skifahren, Wandern und zunehmend auch das Radfahren zu den Hauptaktivitäten zählen.
  • Gäste profitieren von einem weiterhin nachhaltigen Ausbau eines ganzjährigen Qualitätstourismus mit einer gesunden Balance zwischen einem hochwertigen Angebot inklusive Kultur und Architektur sowie einer hohen Umwelt- und Landschaftsqualität.
  • Die im Sommer liegenden Potenziale sollen stärker genutzt und das vielfältige touristische Angebot im Winter auf hohem Niveau gehalten bzw. weiterentwickelt werden.

Lebensraum

Indem wir mittels unserer Lebenskultur besondere Erlebnisse auf Vorarlberger Art und  Differenzierung im Markt ermöglichen


Wer in Vorarlberg zu Gast ist, taucht als Einheimischer auf Zeit in unsere Lebenskultur ein. Eine Beschreibung dieses spezifischen Selbstverständnisses findet sich in der Standortmarke Vorarlberg. Diese definiert sich über die Begriffe „chancenreicher Lebensraum“ und damit verbundener Grundprinzipien, die in der nebenstehenden Grafik auf den Tourismus angewandt werden.

KontrastprinzipFairness- & Toleranzprinzip

Wir sind überraschend anders.

Wir agieren ganzheitlich nachhaltig.

Chancenprinzip

Kinderprinzip

Wir schaffen und gestalten Chancen-Räume

Wir bleiben entdeckerisch neugierig.

Manufakturen

Indem wir als Manufakturen für das gute Leben touristische Kernleistungen mit dem Streben nach Exzellenz erbringen.


Unsere Manufakturen bieten exzellente Könnerschaft und kreative Gestaltungskraft. Der Begriff „Manufaktur“ verweist dabei auf seine ursprüngliche Bedeutung einer speziellen handwerklichen, oft gemeinsamen Kunstfertigkeit im Sinne einer qualitativen Ausrichtung, unter anderem in Abgrenzung zu einem industriellen Verständnis im Sinne eines Massentourismus. Damit verstehen sich touristische Leistungserbringer wie Betriebe, Tourismusorganisationen, Gemeinden und Regionen als Manufakturen für das gute Leben und weder als Einzelkämpfer noch als industrielle Massenanbieter.

Was haben unsere Gäste davon?

  • Die Gastfreundschaft in Vorarlberg zeigt sich im offenen, freundlichen, selbstbewussten Umgang der Gastgeber:innen mit ihren Gästen. Jede:r spürt, dass er:sie willkommen ist.
  • Echte Profis bieten authentische Produkte und Dienstleistungen an. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind engagierte, begeisterte Mitarbeiter:innen und Unternehmer:innen sowie eine positive Tourismusgesinnung und gastfreundliche Haltung aller Vorarlberger:innen. 
  • Dadurch sollen Gäste das Land Vorarlberg bei jedem Besuch stets neu als Maßstab für Qualität, authentische Gastfreundschaft, regionale Genusskultur und nachhaltigen Tourismus erleben.

Was tragen Manufakturen zur Strategie bei?

  • Stärkung der authentischen Gastfreundschaft sowie der weltoffenen Regionalität im Tourismus. 
  • Förderung integrativer und  nachhaltiger Konzepte und regionaler Wertschöpfungsketten durch faire Kooperationen. 
  • Gestaltung von Natur-, Kultur- und Bewegungsräumen sowie Orten des kulinarischen Genusses zur eigenen Entfaltung.