© Stefan Kothner, Montafon Tourismus

Wir setzen auf Vielfalt und Exzellenz

Kernziel 2: Marketing auf Resonanz-erzeugende Angebote fokussieren

Herausforderungen für das Tourismusmarketing

  • Galt es früher, Gäste ins Land zu bringen, geht es künftig um verstärkte Produktentwicklung zur Steigerung der Erlebnis- und Genussqualität des Gastes 

  • Einzelkämpfer:innen geraten unter Druck, was mehr Unternehmens- und Destinations-übergreifende Angebotsentwicklung entlang von Gästeströmen erfordert

  • Der Gast fordert Qualität, weshalb eine Differenzierung über Werthaltungen wie Gastfreundschaft, Regionalität, Nachhaltigkeit auf allen Ebenen an Bedeutung gewinnt

DAS WOLLEN WIR

Wir wollen gesteigerten Erlebnis-Mehrwert für den Gast

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© Dietmar Denger, Vorarlberg Tourismus
Gutes Beispiel: 

Kulinarische Genusswanderung – in den Regionen

„Kulinarisch wandern“ steigert den Erlebniswert für Gäste, weil Natur-, Begegnungs- und Kulinarik-Genuss miteinander kombiniert werden. Gemütliche Wanderungen werden begleitet von verschiedenen kulinarischen Stationen und bieten Ausblicke in eine großartige Naturlandschaft und Bergwelt. Gäste können die Vielfalt des Landes durch Genuss-Wanderungen in mehreren Talschaften und damit Destinations-übergreifend erleben. 

Mehr dazu unter:
www.vorarlberg.travel/aktivitaet/
kulinarisch-wandern

Gutes Beispiel: 

Vielfalt erleben auf der 5-Täler-Mountainbike-Tour

Die 5-Täler-Mountainbike-Tour bietet Abwechslung und einen Einblick in die vielfältige Vorarlberger Natur- und Kulturlandschaft. Mit vier Übernachtungen entlang des Weges von Bludenz über das Brandnertal, den Walgau, das Große Walsertal, das Klostertal und das Montafon kommt Transalp-Feeling auf. Die Tour ist auch für E-Bikes konzipiert, wobei es keine Tragepassagen und ausreichend
Ladestationen gibt.

Mehr dazu unter:
www.vorarlberg-alpenregion.at/de/bergwelt/5-taeler-mountainbike-tour.html

Gutes Beispiel: 

FAQ Bregenzerwald – ein guter Grund 

Das Forum mit Festivalcharakter und kulinarischem Anspruch zieht Gäste aus dem In- und Ausland an und ist ein guter Grund, in den Bregenzerwald zu kommen. Es kombiniert Kultur-, Natur- und Kulinarik-Genuss für Menschen aus Wirtschaft, Kunst, Handwerk, Medien und Philosophie und trägt zum Erlebnis-Mehrwert von Einheimischen und Besucher:innen bei. 

Mehr dazu unter: 
www.faq-bregenzerwald.com

DAS TUN WIR

Mehr Erlebnisund Genuss

Wir erhöhen die Erlebnis- und Genussqualität für Gäste und Einheimische durch verstärkte landesweite Angebotsentwicklung sowie -vermarktung.

  • Stärkere Marke „Vorarlberg“ zur landesweiten Positionierung 
  • Übergreifende Angebotsbündel inklusive MICE-Strategie
  • „Marketing im Netzwerk“ wird zur Wissens- und Innovations-Plattform
  • Ausbau landesweiter Kartensysteme wie z. B. der V-Card
  • Zentral koordiniertes Content Management als Service für die Netzwerkpartner:innen
  • Ausbau des international anerkannten Kulturangebots
  • Beachtung der Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigung 

Gastfreundschaft ist Trumpf

Wir wollen weiterhin eine hohe Kultur der Gastfreundschaft auf allen Ebenen – auch unter Einbindung und Mitwirkung der Bevölkerung – sicherstellen.

  • Betriebliche und überbetriebliche Förderung von Qualitätsaus- und -aufbau
  • Qualitätssicherung durch Ausbau „Gastgeben auf Vorarlberger Art“
  • Positive Wirkung des Tourismus nach innen kommunizieren
  • Anregung von landesweiten Angeboten/Leistungen für Einheimische
  • Einbindung der Bevölkerung in touristische Projekte/Prozesse
DAS BEWIRKEN WIR

Steigerung des qualitativen Wachstums und des Wohlstands im Land (wirtschaftlich nachhaltig).

  • Direkte, indirekte und induzierte Bruttoregionalwertschöpfung
  • Ausgaben von Nächtigungsgästen
  • Gästezufriedenheit und Stammgäste-Anteil
  • Anzahl aktiver Teilnehmer:innen „Gastgeben auf Vorarlberger Art“ 
  • Anzahl bewilligter Förderanträge für qualitätsverbessernde Maßnahmen in Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben

Stärkung der kulturellen Identität der Regionen (soziokulturell nachhaltig).

  • Umfrage Tourismusgesinnung 
entwicklungsziele 22 - Kernziel 2
Nachhaltige Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG)

Weitere Kernziele

3

Bildungsangebote ausbauen und Berufe attraktivieren

4

Regionalität stärken und Kulinarik-Marke etablieren

5

Klimafreundliche und nachhaltige Entwicklung intensivieren

Lebensart

Indem wir unsere natürlichen Gegebenheiten vor Ort weiterhin als touristisches Fundament verstehen.


Die meisten Imagezuschreibungen sowie Hauptentscheidungsgründe für einen Urlaub oder Besuch in Vorarlberg haben mit der schönen und authentischen Vorarlberger Natur und Landschaft zu tun.

Was haben unsere Gäste davon?

  • Diese Gegebenheiten vor Ort ermöglichen eine reiche Vielfalt an Aktivitäten in den Bergen, Tälern und Seen, wobei Skifahren, Wandern und zunehmend auch das Radfahren zu den Hauptaktivitäten zählen.
  • Gäste profitieren von einem weiterhin nachhaltigen Ausbau eines ganzjährigen Qualitätstourismus mit einer gesunden Balance zwischen einem hochwertigen Angebot inklusive Kultur und Architektur sowie einer hohen Umwelt- und Landschaftsqualität.
  • Die im Sommer liegenden Potenziale sollen stärker genutzt und das vielfältige touristische Angebot im Winter auf hohem Niveau gehalten bzw. weiterentwickelt werden.

Lebensraum

Indem wir mittels unserer Lebenskultur besondere Erlebnisse auf Vorarlberger Art und  Differenzierung im Markt ermöglichen


Wer in Vorarlberg zu Gast ist, taucht als Einheimischer auf Zeit in unsere Lebenskultur ein. Eine Beschreibung dieses spezifischen Selbstverständnisses findet sich in der Standortmarke Vorarlberg. Diese definiert sich über die Begriffe „chancenreicher Lebensraum“ und damit verbundener Grundprinzipien, die in der nebenstehenden Grafik auf den Tourismus angewandt werden.

KontrastprinzipFairness- & Toleranzprinzip

Wir sind überraschend anders.

Wir agieren ganzheitlich nachhaltig.

Chancenprinzip

Kinderprinzip

Wir schaffen und gestalten Chancen-Räume

Wir bleiben entdeckerisch neugierig.

Manufakturen

Indem wir als Manufakturen für das gute Leben touristische Kernleistungen mit dem Streben nach Exzellenz erbringen.


Unsere Manufakturen bieten exzellente Könnerschaft und kreative Gestaltungskraft. Der Begriff „Manufaktur“ verweist dabei auf seine ursprüngliche Bedeutung einer speziellen handwerklichen, oft gemeinsamen Kunstfertigkeit im Sinne einer qualitativen Ausrichtung, unter anderem in Abgrenzung zu einem industriellen Verständnis im Sinne eines Massentourismus. Damit verstehen sich touristische Leistungserbringer wie Betriebe, Tourismusorganisationen, Gemeinden und Regionen als Manufakturen für das gute Leben und weder als Einzelkämpfer noch als industrielle Massenanbieter.

Was haben unsere Gäste davon?

  • Die Gastfreundschaft in Vorarlberg zeigt sich im offenen, freundlichen, selbstbewussten Umgang der Gastgeber:innen mit ihren Gästen. Jede:r spürt, dass er:sie willkommen ist.
  • Echte Profis bieten authentische Produkte und Dienstleistungen an. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind engagierte, begeisterte Mitarbeiter:innen und Unternehmer:innen sowie eine positive Tourismusgesinnung und gastfreundliche Haltung aller Vorarlberger:innen. 
  • Dadurch sollen Gäste das Land Vorarlberg bei jedem Besuch stets neu als Maßstab für Qualität, authentische Gastfreundschaft, regionale Genusskultur und nachhaltigen Tourismus erleben.

Was tragen Manufakturen zur Strategie bei?

  • Stärkung der authentischen Gastfreundschaft sowie der weltoffenen Regionalität im Tourismus. 
  • Förderung integrativer und  nachhaltiger Konzepte und regionaler Wertschöpfungsketten durch faire Kooperationen. 
  • Gestaltung von Natur-, Kultur- und Bewegungsräumen sowie Orten des kulinarischen Genusses zur eigenen Entfaltung.