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Entwicklung der Tourismusstrategie 2030 startet mit Workshops in den Destinationen

In der ersten Phase zur Entwicklung der Vorarlberger Tourismusstrategie 2030 kommen ausgewählte Vertreter:innen der sechs Destinationen (Alpenregion Bludenz, Arlberg, Bodensee Vorarlberg, Bregenzerwald,  Kleinwalsertal und Montafon) zu Wort. In jeweils halbtägigen Workshops evaluieren Mitarbeiter:innen und enge Systempartner:innen sowie weitere relevante Stakeholder die Erfahrungen und Erfolge der bis zuletzt gültigen Tourismusstrategie 2020. Wesentlich ist dabei auch die Einschätzung der Relevanz bisheriger Zielsetzungen sowie das Sammeln der wesentlichen Themen und Inhalte für die neue Strategie.

Die Workshops werden von Dr. Peter Vogler, welcher bereits 26 Einzelgespräche mit Entscheidungs- und Verantwortungsträger:innen durchgeführt hat, moderiert und im Anschluss fachlich ausgewertet. Ebenso Bestandteil der Evaluierung und Situationsanalyse sind landesweite Fokusgruppen unter anderen zu den Themen „Marketing und Sales“, „Regionalität und Kulinarik“, „Digitalisierung und Innovation“ sowie „Ökologie und Mobilität“. Eine Fokusgruppe mit dem Titel „Next Generation“ beschäftigt sich mit den Anliegen und Bedürfnissen von touristischen Nachwuchskräften.

ErsteErgebnisse aus der Evaluierung liegen voraussichtlich Mitte Mai 2021 vor. Der Prozess der Entwicklung der Vorarlberger Tourismusstrategie soll bis im Oktober 2021 abgeschlossen sein.

Fotos: Marc Walser – Panograf.at

Lebensart

Indem wir unsere natürlichen Gegebenheiten vor Ort weiterhin als touristisches Fundament verstehen.


Die meisten Imagezuschreibungen sowie Hauptentscheidungsgründe für einen Urlaub oder Besuch in Vorarlberg haben mit der schönen und authentischen Vorarlberger Natur und Landschaft zu tun.

Was haben unsere Gäste davon?

  • Diese Gegebenheiten vor Ort ermöglichen eine reiche Vielfalt an Aktivitäten in den Bergen, Tälern und Seen, wobei Skifahren, Wandern und zunehmend auch das Radfahren zu den Hauptaktivitäten zählen.
  • Gäste profitieren von einem weiterhin nachhaltigen Ausbau eines ganzjährigen Qualitätstourismus mit einer gesunden Balance zwischen einem hochwertigen Angebot inklusive Kultur und Architektur sowie einer hohen Umwelt- und Landschaftsqualität.
  • Die im Sommer liegenden Potenziale sollen stärker genutzt und das vielfältige touristische Angebot im Winter auf hohem Niveau gehalten bzw. weiterentwickelt werden.

Lebensraum

Indem wir mittels unserer Lebenskultur besondere Erlebnisse auf Vorarlberger Art und  Differenzierung im Markt ermöglichen


Wer in Vorarlberg zu Gast ist, taucht als Einheimischer auf Zeit in unsere Lebenskultur ein. Eine Beschreibung dieses spezifischen Selbstverständnisses findet sich in der Standortmarke Vorarlberg. Diese definiert sich über die Begriffe „chancenreicher Lebensraum“ und damit verbundener Grundprinzipien, die in der nebenstehenden Grafik auf den Tourismus angewandt werden.

KontrastprinzipFairness- & Toleranzprinzip

Wir sind überraschend anders.

Wir agieren ganzheitlich nachhaltig.

Chancenprinzip

Kinderprinzip

Wir schaffen und gestalten Chancen-Räume

Wir bleiben entdeckerisch neugierig.

Manufakturen

Indem wir als Manufakturen für das gute Leben touristische Kernleistungen mit dem Streben nach Exzellenz erbringen.


Unsere Manufakturen bieten exzellente Könnerschaft und kreative Gestaltungskraft. Der Begriff „Manufaktur“ verweist dabei auf seine ursprüngliche Bedeutung einer speziellen handwerklichen, oft gemeinsamen Kunstfertigkeit im Sinne einer qualitativen Ausrichtung, unter anderem in Abgrenzung zu einem industriellen Verständnis im Sinne eines Massentourismus. Damit verstehen sich touristische Leistungserbringer wie Betriebe, Tourismusorganisationen, Gemeinden und Regionen als Manufakturen für das gute Leben und weder als Einzelkämpfer noch als industrielle Massenanbieter.

Was haben unsere Gäste davon?

  • Die Gastfreundschaft in Vorarlberg zeigt sich im offenen, freundlichen, selbstbewussten Umgang der Gastgeber:innen mit ihren Gästen. Jede:r spürt, dass er:sie willkommen ist.
  • Echte Profis bieten authentische Produkte und Dienstleistungen an. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind engagierte, begeisterte Mitarbeiter:innen und Unternehmer:innen sowie eine positive Tourismusgesinnung und gastfreundliche Haltung aller Vorarlberger:innen. 
  • Dadurch sollen Gäste das Land Vorarlberg bei jedem Besuch stets neu als Maßstab für Qualität, authentische Gastfreundschaft, regionale Genusskultur und nachhaltigen Tourismus erleben.

Was tragen Manufakturen zur Strategie bei?

  • Stärkung der authentischen Gastfreundschaft sowie der weltoffenen Regionalität im Tourismus. 
  • Förderung integrativer und  nachhaltiger Konzepte und regionaler Wertschöpfungsketten durch faire Kooperationen. 
  • Gestaltung von Natur-, Kultur- und Bewegungsräumen sowie Orten des kulinarischen Genusses zur eigenen Entfaltung.